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Astrologische und persönliche Texte
Aktualisiert: vor 1 Stunde 35 Minuten

Allumfassende Liebe oder globale Täuschung

16. Februar 2012 - 9:35

Astrologisch gesehen bewegen wir uns weiterhin in sehr interessanten Gewässern. Gewässer passt, denn der letzte große Planet in unserem Sonnensystem, der Neptun, ist Anfang Februar 2012 nach über 160 Jahren wieder und jetzt endgültig in sein eigenes Zeichen, die Fische, gewechselt, wo er die nächsten 14 Jahre bleiben wird.

Neptun ist der Herrscher im Sternzeichen der Fische und steht für Themen wie Religion, Spiritualität, Erleuchtung, Wahrheit, Erlösung, Heilung, Maya, Illusionen, Täuschung, Drogen, Sehnsucht, jüngstes Gericht u.v.a.m.

Diese Qualität des Neptun, der Fische, haben wir in den letzten Jahren wenig erfahren dürfen. Mit dem Uranus in den Fischen und dem Neptun im Wassermann war die Schwingung, die Energie, des Wassermann vorherrschend. Es ging mehr um Informationen, um Wissen, um Theorien. Das hat sich im Internet manifestiert. Das Internet, die rasante Entwicklung von Computern und Speichersystemen, von Telefonen und Handys hat unsere Welt technisch vorangebracht. Aber wo ist bei diesem Tempo unsere Seele geblieben? Unser Glauben? Unsere Spiritualität? Unser Sehnen nach einem tieferen Sinn im Leben? Unsere Göttlichkeit?

Meister der Gegenwart wie Madhukar, Samarpan oder Werner Ablass werden nicht müde zu betonen, dass die Liebe, die Stille, das Allumfassende nie weg waren, dass sie nur überdeckt sind und wenn wir still werden können, wenn wir wirklich bereit sind, tiefer zu schauen, dann erkennen wir, dass ES immer da war, ist und sein wird. Also kein Grund zur Panik? Können wir uns zurücklegen und darauf warten, dass Neptun weltweit für Frieden, Liebe und Verbundenheit sorgen wird? Prinzipiell ja, aber… Gibt es nicht immer ein Aber? Solange unser Ego nicht wirklich still ist, solange wird es den Verstand benutzen, um Probleme zu erzeugen und den Frieden zu überdecken. Und Probleme gibt es in unserer Welt ja genug!

Uranus und das Internet, die technischen Entwicklungen der letzten Jahre haben den globalen Geist, die zumindest theoretische Verbindung aller Menschen miteinander, das weltweite Netzt, möglich gemacht. In nahezu Echtzeit gehen Anrufe und Mails, Botschaften von Computer zu Computer, von Mensch zu Mensch, sind die Synopsen des großen menschlichen Gehirns, der Menschheit, miteinander verbunden. Aber wieder frage ich, was ist mit der Seele?

Haben wir nicht etwas vergessen? Sind wir dabei, einer globalen Täuschung aufzusitzen? Werden wir weiterhin getäuscht und betrogen? Werden wir wie im alten Rom mit Brot und Spielen abgespeist? Was ist wirklich echt? Sind wir in der Liebe? Wir können hier ganz klar unterschieden zwischen Karma-Liebe und Meta-Liebe. Die Karma-Liebe möchte etwas für sich, möchte geliebt werden, möchte sich gut fühlen. Die Meta-Liebe liebt. Liebt aus der Liebe selber heraus. Sie möchte, dass es dem anderen gut geht. Jesus sagt, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Im Sinne der Allverbundenheit möchte ich sagen, Liebe den Nächsten als dich selbst, denn die Trennungen sind nur in unserem Kopf. Das Ego versucht alles, um die Trennung aufrechtzuerhalten und damit seine Existenz zu sichern.

Entweder werden sie Spannungen in uns und in der Welt große Zerstörung und Unfrieden bringen oder aber Neptun zeigt uns den Weg in die allumfassende Liebe, die immer da ist und die wir – trotz allem Zweifel – sind!

Wer mehr davon hören mag, ist herzlich eingeladen, morgen Abend zu meinem Vortrag zu kommen. “2012 – Erkenntnisse und Einblicke“.


Venus wechselt in den Widder

8. Februar 2012 - 10:27

Venus wechselt in das Sternzeichen Widder

Die astrologische Uhr zeigt uns die Qualität der Zeit anhand der Stellungen der Planeten in unserem Sonnensystem. Im Osten gibt es mit dem Feng Shui eine Möglichkeit, die Qualität des Raumes zu bestimmen und dort wird kein größeres Gebäude ohne einen Berater des Feng Shui gebaut. Im wissenschaftlichen Westen sind wir rational und verzichten auf dieses tiefe Wissen.

Astrologie kann Hinweise geben, die es uns erlauben, die Qualität der Zeit zu ermitteln. Dabei geht es nicht – wie bei der Uhr – um das simple Messen der Quantität, sondern um Inhalte und tiefere Sinnzusammenhänge.

Die langsamen Planeten bestimmen die längerfristige Energie und Ausrichtung im Hintergrund. Das sind die grundsätzlichen Themen. Die schnelleren Planeten (Sonne, Merkur, Venus und Mars) stehen für die kürzer wirkenden Themen. Es ist wie beim Wetterbericht, wo es bestimmte Kalt- und Warmwetterphasen gibt. Der schnelle Mond wechselt alle zwei bis drei Tage das Zeichen und steht für die Tagesenergie.

Immer, wenn ein Planet das Sternzeichen wechselt, ändert sich auch die Energie und es kommen neue Variationen der Themen zu uns. Nun, am 8. Februar, wechselt die Venus von den Fischen in den Widder. Wo sie in den Fischen für Sensibilität, Verletzbarkeit, sanfte Gefühle und Hingabe stand, bekommt sie hier eine stärker dynamische Note. Venus steht für Werte aller Art, auch für Geld und Wertpapiere. Hier kann es in den nächsten drei Wochen zu stärkerer Aktivität und Dynamik im  Aktienhandel kommen. Es kann aber auch ein Auf und Ab geben, also Vorsicht! Aber hauptsächlich steht die Venus für die Liebe und ihre Auswirkungen in den Beziehungen. Was für den Aktienhandel gilt, gilt auch hier. Es kommt mehr Schwung, Energie, Dynamik, Tatkraft und dem Wunsch nach Aktivität in die Beziehungen. Insbesondere Frauen können von der Venus im Widder profitieren, wenn sie selbst aktiv werden und ihre Belange durchsetzen.

Am 5. März wechselt Venus dann vom Widder in das Erdzeichen Stier.

siehe www.giesow.de siehe www.sternzeichen.net Foto von mir in der Nähe von Strande bei Kiel an der Ostsee…

Vollmond am 7. Februar 2012

3. Februar 2012 - 8:43

Wir befinden uns jetzt richtig im Jahr 2012. Wenn wir den Prophezeiungen und dem Mayakalender Glauben schenken wollen, steuert unser Boot „Erde“ auf einen Entwicklungsschub am 20.12.2012 (zweimal 2012 im Datum) zu. Aber wir sind längst in der Zeitenwende, was auch immer das heißt. Besondere Eckpfeiler dieser Zeit sind die Neu- und Vollmonde.

Jeder Sonne-Mond-Zyklus beginnt mit dem Neumond (siehe Neumond 2012 im Wassermann). Hier beim Neumond wird die Saat gelegt, ist die Empfängnis, beginnen die Dinge. Dann entfernt sich in der Folge der schnellere Mond von der Sonne. Mit seiner zunehmenden Sichtbarkeit wird auch der Inhalt des Sonne-Mond-Zyklus immer deutlicher. Der Höhepunkt kommt mit dem Vollmond. Jetzt ist der Mond voll sichtbar. Das, was beim Neumond angelegt war, wird jetzt vollendet. Die Empfängnis gipfelt in der Geburt. Die Idee wird zum Produkt. Der Film kommt in die Kinos. Damit gibt es auch immer eine gewisse Spannung beim Vollmond. Die Frage ist, ob wir wirklich sehen wollen, was jetzt sichtbar wird. Uns kann dann auch bewusst werden, was nicht vollbracht wurde, was nicht vollendet ist, was unvollständig bleibt.

Am 7. Februar stehen sich die Sonne im Wassermann und der Mond im Löwen zum Vollmond gegenüber. Dieser Vollmond fällt auch in die Zeit der Opposition von Jupiter und Saturn. Aspekte von Jupiter und Saturn haben immer Bezug zur Gesellschaft und zur Wirtschaft. Die hier vorhandenen Spannungen werden vom Vollmond aufgenommen und zum Ausdruck gebracht. In den Zeichen Löwe und Wassermann geht es ohnehin um die Gerechtigkeit der Verteilung. Werden wir entsprechend unseres Einsatzes entlohnt oder gibt es Ungerechtigkeiten. Diese sollten jetzt angeprangert werden.

Dies ist der erste Vollmond, nachdem Neptun endgültig in die Fische gewechselt ist (siehe Neptun in den Fischen). Auch Venus, Uranus und Saturn befinden sich in einer Spannungsfigur. Dieser Vollmond macht all diese Spannungen sichtbar. Wollen wir uns dem Alten, Vertrautem, Liebgewonnenen zuwenden oder das Neue, Unerwartete, aber auch Unvertraute wagen? Die Tage um den Vollmond können uns darauf bestimmt den einen oder anderen Hinweis geben.

siehe www.giesow.de

und  www.sternzeichen.net


Horoskop Februar 2012

30. Januar 2012 - 10:05
Die astrologischen Konstellationen im Februar 2012

Die Daten:

03.02. Neptun wechselt in die Fische

07.02. Vollmond  22.54h   Sonne im Wassermann, Mond gegenüber auf 18°32`im Löwen

08.02. Venus wechselt in den Widder

08.02. Saturn wird auf 29°30`in der Waage rückläufig

14.02. Merkur wechselt in die Fische

19.02. Zeichenwechsel: Sonne in den Fischen

19.02. Sonne Konjunktion Neptun

21.02. Neumond  23.35h  Sonne und Mond auf 2°42` in den Fischen

Die Deutung:

Nun ist es endlich soweit, Neptun wechselt endgültig in die Fische. Diese und weitere interessante Konstellationen möchte ich hier gern besprechen.

Am 3. Februar wechselt Neptun in sein eigenen Zeichen, die Fische. Astrologisch gesehen beginnt damit ein neues Zeitalter. Von 1847/48 bis 1861/62 stand Neptun das letzte Mal in den Fischen. In den kommenden Jahren werden Themen wie Religion, Spiritualität, Erleuchtung, Wahrheit, Erlösung, Heilung, Maya, Illusionen, Täuschung, Drogen, Sehnsucht, jüngstes Gericht u.v.a.m. immer mehr an Gewicht gewinnen.

Einen ersten Eindruck von Neptun in den Fischen können wir bereits am 19. Februar machen, wenn die Sonne am Anfang des Zeichens mit Neptun in Konjunktion steht und bereits ein erstes Licht auf diesen werfen wird.Dieses erste Treffen der Sonne mit Neptun in den Fischen kann uns klare und interessante Erkenntnisse dieses wichtigen Aspekts liefern.

Am 7. Februar stehen sich die Sonne im Wassermann und der Mond im Löwen zum Vollmond gegenüber. Dieser Vollmond fällt auch in die Zeit der Opposition von Jupiter und Saturn. Aspekte von Jupiter und Saturn haben immer Bezug zur Gesellschaft und zur Wirtschaft. Die hier vorhandenen Spannungen werden vom Vollmond aufgenommen und zum Ausdruck gebracht. In den Zeichen Löwe und Wassermann geht es ohnehin um die Gerechtigkeit der Verteilung. Werden wir entsprechend unseres Einsatzes entlohnt oder gibt es Ungerechtigkeiten. Diese sollten jetzt angeprangert werden.

Am 8. Februar wird Saturn im letzten Grad der Waage rückläufig. Er bleibt dies bis zum 25. Juni 2012. Dann steht er auf 22°46` in der Waage. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit wird er erst am 1. Oktober 2012 wieder erreichen. Dieses wird die letzte Rückläufigkeit sein, bevor Saturn in den Skorpion eintreten wird. Noch einmal können die Entscheidungen und Strukturen überprüft werden, die wir individuell und kollektiv in den letzten Monaten getroffen und geschaffen haben.

Am 14. Februar wechselt Merkur vom Wassermann in die Fische. Im emotionalen Zeichen der Fische geht es mehr um Intuition, Glaube und Spiritualität und weniger um Logik. Mit Merkur in den Fischen müssen wir Abstriche machen, was klare rationale Gedanken (ebenso im Bereich der Kommunikation) anbelangt.

Am 19. Februar wechselt die Sonne in ihrer gedachten Bahn (auf der Ekliptik) vom Wassermann in die Fische. Mit dem letzten Zeichen des Tierkreises endet auch der Winter. Noch einmal müssen wir uns unabgeschlossenen Dingen stellen. Es geht aber auch darum, herauszufinden, an was wir glauben können und ob es übersinnliche Bereiche oder Welten gibt, mit denen wir etwas anfangen können. In diesen 30 Tagen können wir auch unsere soziale Gesinnung überprüfen und uns mit Kunst, Kultur und Musik beschäftigen.

Am 21. Februar treffen sich Sonne und Mond im dritten Grad der Fische. Dieser Neumond liegt genau zwischen Neptun und Chiron und wirft Sextile auf Jupiter im Stier und Pluto im Steinbock. Damit kann er unsere tiefsten Gefühle und Befürchtungen anzeigen, die wir in Bezug auf die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Monate haben. Grundsätzlich hat der Neumond in den Fischen damit zu tun, uns mit unserer inneren spirituellen Natur in Verbindung zu bringen.


Neumond Januar 2012 im Wassermann

21. Januar 2012 - 10:14

Nachdem die Sonne am 20. Januar vom Steinbock in den Wassermann gewechselt ist, kommt es drei Tage später zum Neumond am Anfang des Wassermann.

Die Mondphasen sind besonders wichtig für das tägliche Horoskop. Die Mondphasen ergeben sich aus dem Zyklus von Sonne und Mond. Jeder Sonne-Mond-Zyklus beginnt mit dem Neumond. In diesem Moment endet der alte Zyklus und der Neue beginnt. Von der Erde aus ist dieser bedeutende Moment nicht sichtbar. Der Zyklus findet seinen sichtbaren Höhepunkt zum jeweiligen Vollmond. Dieser Zyklus läuft jeweils 29 Tage und beginnt dann von vorn.

Am 23. Januar treffen sich Sonne und Mond im dritten Grad des Wassermann zum Neumond. Das bedeutet, dass wir es hier mit dem Beginn des Sonne-Mond-Zyklus im Sternzeichen Wassermann zu tun haben. Sonne und Mond stehen beide im Quadrat zum Jupiter im Stier und tendenziell auch zum Saturn Ende Waage. Damit bekommt der Neumond im Wassermann einen starken gesellschaftlichen Bezug. Jupiter und Saturn gelten als die gesellschaftlichen Planeten und ihr Zyklus steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Wirtschaft und der Börse. Der aktuelle Neumond aktiviert demnach auch den gesellschaftlichen Zyklus. Das gilt in diesem Fall in doppelten Sinn, da das Zeichen Wassermann sehr häufig gesellschaftlich-politischen Bezug hat.

Im Wassermann geht es Freiheit und das Recht, sich individuell verwirklichen zu können. Im besten Sinn gibt die gesellschaftliche Ordnung einen Rahmen vor, in dem sich die Individuen möglichst frei und ungehindert entwickeln können. In ihrer Gesamtheit formen die Individuen die Gesellschaft und jeder möge das Recht haben, auf seine Weise nach Glück zu streben unter der Voraussetzung, dass er keinen anderen bei seiner Verwirklichung behindert.

Dieser Neumond am 23. Januar im dritten Grad des Wassermanns zeigt uns die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch die daraus resultierenden Einschränkungen. Letztlich liegt es dann wieder an uns, ob wir eher die Möglichkeiten oder die Einschränkungen sehen wollen. Vielleicht wollen wir uns auch dafür engagieren, dass die Einschränkungen in diesen kritischen Zeiten nicht überhand nehmen.

Letztlich geht es darum, dass wir erkennen, was uns daran hindert, frei zu sein oder uns zumindest frei zu fühlen. Natürlich können wir eine Menge Argumente finden, was in der Außenwelt, in der Gesellschaft und der Politik dazu führt, dass wir unfrei sind, aber es gilt auch den Blick nach Innen zu richten. Denn es gibt auch in uns Tendenzen festzuhalten, uns klein zu machen, Freiheit nicht zu wagen. Diese Tendenzen sollten wir uns ansehen und erkennen, dass wir sehr wohl frei sein können!

2012 und Dschungelcamp

17. Januar 2012 - 9:10

2012 und Dschungelcamp sind die Begriffe, denen man medial nicht mehr entgehen kann. Mit 2012 ist natürlich nicht nur die Jahreszahl gemeint, sondern der damit verbundene anscheinende Weltuntergang. Dieser Weltuntergang wird mit dem Ende des Maya Kalenders in Verbindung gebracht. Dieser soll am 21.12.2012 enden und damit eine Zeitenwende einläuten, die entweder den Aufstieg der Menschheit in die fünfte Dimension oder größere Katastrophen mit sich bringen soll.
Nach Meinung von Experten ist der Maya Kalender schon Oktober/November 2011 zu Ende gegangen. Ganz genau wissen wir es nicht, es scheint aber eine Tatsache zu sein, dass wir alle mit Krisen und Umbrüchen zu tun haben, seien diese äußerlich oder innerlich. Aber anstatt sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, ob es nicht sinnvoll wäre, tatsächlich umzudenken (Energie, Währung, Geldverteilung, Verteilung der Ressourcen, andere Formen des Miteinander), wird wieder nur Panik geschürt und die Sensationsgier befriedigt.

Tatsächlich kommt man sich manchmal so vor wie im alten Rom, wo die Unzufriedenheit der Massen durch Brot (Hartz 4)  und Spiele (Dschungelcamp, DSDS) kanalisiert wird. Selbst der Spiegel lässt es sich nicht nehmen, täglich vom Dschungelcamp zu berichten. Sind wir so voller Angst, dass wir nicht fähig sind, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Brauchen wir tatsächlich die Ablenkung und Überhöhung an sich banaler Vorkommnisse, um durch den Tag zu kommen?

Dabei sind die Möglichkeiten und das Potential dieser Zeit so groß wie noch nie. Wir können erwachen und es liegt letztlich bei uns, ob wir politisch und oder spirituell erwachen wollen. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was ist der Sinn meines Lebens? Die Krisen und Prophezeiungen zu diesem ominösen 2012 dienen im Prinzip nur dem Zweck, uns wach zu rütteln, damit wir erkennen, wer wir wirklich sind.

Sollte man nun abschalten, den Fernseher abschalten, die Zeitungsabo kündigen, das Modem deaktivieren, um einmal Ruhe vor dem immer mehr Zeit und Raum verschlingenden Internet zu haben? Vielleicht? Vielleicht einmal darüber nachdenken, wie viel Raum diese Dinge in meinem Leben und auch in mir einnehmen. Wie oft werde ich am Tag ans Dschungelcamp erinnert, wie oft – und das wird sich jetzt Tag und für Tag bis Ende Dezember in unerträglicher Weise steigern – muss ich mir anhören, dass 2012 die Welt untergeht? Vielleicht sollten wir unsere mentalen, unsere geistigen Kräfte nutzen, um das Spiel umzukehren: Wenn ich mit „Dschungelcamp“ in Berührung komme, denke ich einfach an Liebe und wenn vom Untergang 2012 die Rede ist, dann denke ich ans Erwachen. Damit kann ich die Richtung dieser Dinge umkehren und die Energie für mich nutzen.

 

Wen diese Zusammenhänge noch mehr interessieren… am 17. Februar 2012 halte ich einen Vortrag in Kiel-Kronshagen „Erkenntnisse und Einblicke 2012″  … mehr Infos unter www.giesow.de

 

 


Venus wechselt in die Fische

9. Januar 2012 - 9:22

Mit dem Wechsel der Venus in ein neues Sternzeichen ändern sich die Bedingungen für alle Angelegenheiten der Liebe und der Beziehungen.

Am 14. Januar wechselt Venus vom Wassermann in die Fische. War sie im Luftzeichen Wassermann noch eher geistig orientiert, individuell und für alles Neue aufgeschlossen, aber auch etwas verkopft und sehr freiheitsliebend, so ändert sich das grundlegend in den Fischen. In den Fischen ist Venus romantisch und voller Hingabe. Hier liebt sie Yoga und Meditation und kann in allen möglichen Gefühlen aufgehen. Venus kann in den Fischen die Erleuchtung anstreben, kann sich aber auch in Illusionen verlieren. Die Fische sind das letzte Sternzeichen im Tierkreis. In ihnen vollendet sich alles, was aber auch bedeutet, dass hier alle alten Rechnungen beglichen werden müssen.

Die Venus kann in den Fischen an alte Lieben und vergangene Beziehungen erinnert werden. Sie gilt hier als leicht verführbar, weil sie ganz ihren Gefühlen folgt und nicht rational oder logisch agiert. Diese Eigenschaften gehören mehr zum Sternzeichen Jungfrau, welches den Fischen genau gegenüber liegt und demnach am weitesten entfernt ist.

Es gibt für die Venus in den Fischen kaum etwas, was sie nicht spürt. Sie kann hier regelrecht das Gras wachsen hören und aufgrund ihrer hohen Empfindsamkeit kann sie sich kaum abgrenzen. Das gilt sowohl für Menschen, die ihr zu Nahe rücken, wie auch für all die Regungen, die aus ihrem Inneren aufsteigen. Um all der Gefühle, Empfindungen und Regungen Ausdruck zu verleihen, bietet sich für die Venus in den Fischen an, sich über Kunst, Musik, Schauspiel und Tanz auszutoben. Dabei können wunderschöne Momente und ebenso anrührende Dinge entstehen.

Venus ist sehr verletzlich in den Fischen und wir sollten mit ihr umgehen, wie mit einem ganz besonderen Schatz. Diese Wertschätzung für sie ist gleichermaßen einen Wertschätzung für das, was sie in uns symbolisiert.

auch eingestellt unter Sternzeichen.net


Mein Sternzeichen

7. Januar 2012 - 19:14

Es ist dem Menschen wesenseigen, dass er alles immer persönlich nimmt. Im Prinzip beziehen wir immer alles auf uns. Selbst, wenn wir mit dem Fahrrad losfahren wollen und es fängt an zu regnen, denken wir, warum werde ich jetzt mit dem Regen bestraft. Dabei sagen alle alten weisen Schriften und die spirituellen Meister, auch der Dalai Lama, alle das Gleiche, dass wir das alles nicht so persönlich nehmen sollen. Leichter gesagt als getan.

Im Bereich der Astrologie passiert mir das auch immer wieder. Auf meinen Webseiten www.giesow.de und Sternzeichen.net versuche ich auf anschauliche Weise (und kostenlos) Zusammenhänge der Astrologie darzustellen. In meinen monatlichen Konstellationen zeige ich, welche Zeichenwechsel anstehen, wie Voll- und Neumond uns beeinflussen. Aber diese Texte gelten immer für uns alle. Viele Menschen können dann damit nicht so viel anfangen, weil sie den persönlichen Bezug nicht herstellen können.

Natürlich gehört dann da eine gewisse Fähigkeit zur Abstraktion dazu. Und wie in allen Bereichen des Lebens brauche ich Wissen. Wenn ich beispielsweise weiß, wie mein Sternzeichen, der Widder, im Tierkreis eingeordnet ist, dann weiß ich auch, dass der Vollmond im Steinbock (Sonne im Steinbock, Mond im Krebs) im Quadrat zum Widder steht. Das Quadrat fordert heraus und zeigt Spannungen an. Damit kann der Steinbock-Vollmond für mich als Widder spannungsreich und herausfordernd sein. Wenn ich dieses Wissen nicht habe, dann sagt mir der Steinbock-Vollmond nicht so viel.

Ich darf also von der Astrologie und im Prinzip auch von anderen Bereichen nicht erwarten, dass sie mir etwas sagen, wenn ich selber nicht bereit oder fähig bin, mir die dementsprechenden Zusammenhänge bewusst zu machen. Es gibt kaum ein Gebiet wie die Astrologie, wo es so viele Vorurteile, aber eben auch Erwartungshaltungen gibt. Viele Menschen sind regelrecht erbost, wenn sie nicht sofort alles verstehen oder wenn es eben nicht den persönlichen Bezug zu ihnen gibt.

Astrologie ist eine Sprache. Wenn ich sie verstehen will, dann muss ich auch ein wenig die Sprache lernen. Wenn ich das nicht tue, kann ich nicht erwarten, alles zu verstehen.

 


Horoskop Januar 2012

4. Januar 2012 - 9:10
Die astrologischen Konstellationen im Januar 2012

Die Daten:

  • 08.01. Merkur wechselt in den Steinbock
  • 09.01. Vollmond  8.30h  Sonne im Steinbock, Mond gegenüber auf 18°26`im Krebs
  • 14.01. Venus wechselt in die Fische
  • 20.01. Zeichenwechsel: Sonne im Wassermann
  • 23.01. Neumond  8.39h  Sonne und Mond auf 2°42` im Wassermann
  • 24.01. Mars wird rückläufig
  • 27.01. Merkur wechselt in den Wassermann

Die Deutung:

Der erste Monat im Jahr 2012 ist von Energien in Steinbock und Wassermann geprägt. Beides sind auf die Gesellschaft bezogene Zeichen. Deswegen ist jetzt besonders interessant, die dort stattfindenden Prozesse zu beobachten.

Am 8. Januar wechselt Merkur in den Steinbock. Nach Venus und Sonne steht nun auch der schneller Merkur dort. Das Denken und alle Prozesse um die Kommunikation werden nur ernster, strukturierter und konzentrierter.

Der erste Vollmond 2012 findet am 9. Januar auf der Achse Krebs-Steinbock statt. Der Mond steht auf 19 Grad im Krebs der Sonne im Steinbock gegenüber. Der Mond ist im Krebs besonders emotional und fühlt sich seiner Familie, seinem Zuhause und seiner Heimat (Nation) verbunden. Beim Vollmond stehen sich private Anliegen und übergeordnete Prinzipien (Gesetze, Regeln, Staat) gegenüber. Das Volk (der Mond) kann nun seine Verärgerung, sowie seinen Zorn gegen die Regierung (Steinbock) zum Ausdruck bringen.


Am 14. Januar wechselt Venus vom Wassermann in die Fische. In den Fischen ist Venus romantisch und voller Hingabe. Hier liebt sie Yoga und Meditation und kann in allen möglichen Gefühlen aufgehen. Venus kann in den Fischen die Erleuchtung anstreben, kann sich aber auch in Illusionen verlieren.

Am 20. Januar tritt die Sonne in das Zeichen des Wassermann ein. Diese nun folgende dreissigtätige Phase ist besonders dafür geeignet, sich mit Menschen zu umgeben, die gleichartig denken oder die mit einem gemeinsamen Projekt zu tun haben. Außerdem sollten wir aktiv daran arbeiten, uns von den Strukturen, Dingen und Kontakten zu lösen, die unserem freien Selbstausdruck im Wege stehen und uns unseren ungewöhnlichen Interessen und Hobbys widmen.

Am 23. Januar treffen sich Sonne und Mond im dritten Grad des Wassermann zum Neumond. Beide stehen im Quadrat zum Jupiter im Stier und tendenziell auch zum Saturn Ende Waage. Damit bekommt der Neumond im Wassermann einen starken gesellschaftlichen Bezug. Im Wassermann geht es Freiheit und das Recht, sich individuelle verwirklichen zu können. Dieser Neumond zeigt uns die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch die daraus resultierenden Einschränkungen.

 

Am 24. Januar wird Mars auf 23°06`in der Jungfrau rückläufig. Er bleibt dies bis zum 14. April 2012. Dann steht er auf 3°42`in der Jungfrau. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 19. Juni 2012 wieder. Damit wird Mars für viele Monate im Zeichen der Jungfrau sein. Seine Aktivität steht dann im Dienst der Anpassung, der Vernunft und dem rationalen Ergründen der Welt. Außerdem ist Jungfrau das Zeichen der Heilung. Damit können wir diese Zeit nutzen, um etwas für unsere Gesundheit zu tun, beispielsweise durch bewusstere Ernährung. In der Phase seiner Rückläufigkeit können sich manche Dinge aber auch entgegengesetzt zu unseren Erwartungen entwickeln. Manche Pläne und Projekte müssen vielleicht temporäre Rückschläge erleiden. Wir sollten uns davon aber nicht entmutigen lassen, sondern beharrlich an dem weiterarbeiten, was wir als richtig erkannt haben.

Am 27. Januar wechselt Merkur vom Steinbock in den Wassermann. Im Luftzeichen Wassermann kann Merkur seine intellektuellen und kommunikativen Fähigkeiten leichter zum Ausdruck bringen. Im Wassermann kann Merkur auch merkwürdigen, abgefahrenen und utopischen Ideen nachgehen.

mehr Informationen unter www.giesow.de


Die Planeten

29. Dezember 2011 - 9:56

Neben den Sternzeichen und dem Aszendenten gehören die Planeten zu den wichtigsten Deutungselementen in der Astrologie. Dieser Artikel ist als erste kleine Einführung gedacht, der bei Interesse weitere folgen können.

In der klassischen Astrologie wird in der Regel mit den fünf klassischen Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn gearbeitet. Dazu kommt die Sonne und der Mond. Durch die Entwicklung der Teleskope erweiterte sich der Blick der Menschheit und so wurden nach und nach die Planeten Uranus (1791), Neptun (1846) und Pluto (1930) entdeckt.

Da wir uns auf der Erde befinden und auch von dort aus schauen, beziehen wir diese selbst nicht mit ein. Stattdessen beobachten wir die Bewegung der Planeten, der Sonne und des Mondes.

Die Sonne durchläuft  auf ihrer Bahn, der Ekliptik, den Tierkreis in einem Jahr. Dabei befindet sie sich immer 30 Tage lang in einem der zwölf Sternzeichen.

Von der Erde aus gesehen bewegt sich der Mond (wortverwandt: Monat) in einem Monat, in ca. 29 Tagen, durch alle zwölf Tierkreiszeichen. Durch die wechselseitige Verbindung von Sonne, Mond und Erde kommt es zu den verschiedenen Mondphasen. Der Zyklus von Sonne und Mond beginnt für uns unsichtbar mit dem Neumond, da der Mond um den Neumond herum nicht sichtbar ist. In der Phase des zunehmenden Mondes kommt es zum Halbmond und der Zyklus gipfelt im Vollmond. In der abnehmende Phase bewegt sich der Mond über die Phase des Halbmondes auf den neuen Neumond zu.

Die sonnennahen Planeten Merkur und Venus bewegen sich nie weit weg von der Sonne und befinden sich im Horoskop meist im gleichen oder benachbarten Zeichen der Sonne. Sind wir beispielsweise Stier, dann steht Merkur und meistens auch die Venus entweder ebenso im Stier, im Widder oder im Zwilling. Genaue Auskunft, wo die Planeten zum Zeitpunkt unserer Geburt standen, können wir aus den Sterntabellen, den Ephemeriden, ersehen oder wir lassen einen Astrologen unserer Wahl unser Geburtshoroskop erstellen. Im Geburtshoroskop sind die genauen Positionen der Planeten, sowie der Aszendent und die Häuser, wie auch die Aspekte aufgezeichnet.

Merkur steht für das Denken, den Verstand, für alle Bereiche der Kommunikation und des Handels und für vieles weitere mehr. Venus ist der Planet der Liebe, der Harmonie, der Beziehungen, von Kunst, Kultur und Musik. Aus der Sicht des Sonnensystems stehen Merkur und Venus zwischen Sonne und Erde.

Der Planet Mars führt von der Sonne und der Erde weg. Er ist der direkte Nachbar der Erde und gilt von Alters her als der Kriegsgott. Er steht für Energie, Potenz, Umsetzung, Sport und Einsatz.

Je weiter entfernt ein Planet steht, desto größer ist auch sein Weg durch den Tierkreis und umso länger braucht er auch dafür. Hinter dem Mars kommt der Asteroidengürtel, in dem sich tausende von kleineren und größeren Gesteinsbrocken befinden. Dann folgen die großen Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Ganz zum Schluss, an der Grenze des Sonnensystems zieht dann noch Pluto seine Bahnen. Die so genannten äußeren Planeten werde ich in einem weiteren Artikel besprechen.


Neumond am 24. Dezember 2011

22. Dezember 2011 - 21:05

Am 24. Dezember treffen sich Sonne und Mond auf 2°34`im Steinbock zum Neumond. Der Neumond steht dicht beim Pluto. Pluto steht auf 7 Grad Steinbock. Außerdem befindet sich Uranus auf  1 Grad Widder im Quadrat dazu. In der Stundenastrologie gibt es den Fachbegriff der „Übertragung des Lichts„. Damit ist gemeint, dass ein schnellerer Planet einen noch nicht exakten Aspekt zwischen zwei langsam laufenden Planeten „überträgt“ und damit eine Verbindung schafft.
Der Mond ist natürlich kein Planet, wird in der Astrologie aber oft so behandelt. Er durchläuft einen Grad in zwei Stunden. Kurz vor dem Neumond macht der Mond das Quadrat zum Uranus (Unruhe, Bewegung, Spannung, Elektrizität, Befreiung, Revolution). Kurz danach beginnt mit dem Neumond ein neuer wiederum 29 Tage dauernder Zyklus. Acht Stunden später steht der Mond im Quadrat zu  Pluto (Macht, Wandlung, Umwälzung, Verlust, Tod, Energie, Transformation). Damit verbindet er Uranus und Pluto, dessen Quadrat die Jahre bis 2015 inklusive prägen wird. Die Sonne überträgt in den Tagen zuvor und danach ebenso das Licht wie zuvor der Mond und sorgt dafür, dass die Spannungen offensichtlich werden.

Leider müssen wir mit einem schwierigen und herausfordernden Weihnachten in diesem Jahr rechnen. Die globale, kollektive und spirituelle Entwicklung schreitet voran und kümmert sich wenig um Feiertage. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass solche Tage und Zeiten immer das große Potential in sich tragen, dass wir tatsächlich etwas über uns und die Welt verstehen. Was hindert uns daran, unsere wahre Natur zu erkennen? Gerade im Zeichen Steinbock geht es um Umsetzung des als wesentlich erkannten. Mit dem Neumond am Anfang dieses Zeichens können wir eine Ahnung davon bekommen, was dieses Wesentliche für uns wirklich ist. Es geht dabei um nichts Geringeres als die Suche nach dem inneren Licht.

Radix:

Venus wechselt am 20. Dezember in den Wassermann

20. Dezember 2011 - 9:10

Wie alle Planeten im astrologischen System bewegt sich auch die Venus durch alle Sternzeichen im Tierkreis. Aktuell wechselt sie in den Wassermann.

In der Astrologie ist ebenso wie im Leben alles ständig in Bewegung. Da wir uns auf der Erde aufhalten, bewegen wir uns mit allem mit. Das macht die Beobachtung der Bewegungen manchmal etwas schwierig. Die Matrix, der Hintergrund aller astrologischer Bewegungen ist der Tierkreis. Von der Erde aus gesehen bewegen sich die Planeten, aber auch Sonne und Mond durch den Tierkreis. Alle dreißig Tage wechselt die Sonne auf ihrer gedachten Bahn (Ekliptik) durch den Tierkreis das Zeichen und steht dann in einem anderen Sternzeichen.

Ähnlich sind auch die Bewegungen der anderen Planeten. Die wieder von der Erde aus gesehen sonnennahen Planeten Merkur und Venus bewegen sich grundsätzlich mit der Sonne und wechseln relativ schnell das Zeichen.

Der Planet Venus ist in Richtung der Sonne unser Nachbar. Die Venus steht für Liebe, Hingabe, Schönheit, Kunst, aber auch für Beziehung und Werte. Zum Letzteren gehört auch der Selbstwert. Dieser bestimmt unser Selbstvertrauen und dieses wiederum ist sehr wichtig, wenn es darum geht, erfolgreich im Leben zu sein.

In ein paar Tagen, am 20. Dezember wechselt Venus in den Wassermann. Sie kommt aus dem Steinbock. Jetzt im Wassermann kann Venus ihren Freiheitsdrang und ihre Impulse zur Individualität leben. Venus im Wassermann fördert ungewöhnliche Hobbys und Interessen. Liebe und Beziehungen können jetzt auch in ungewöhnlichen Formen gelebt werden. Der Wassermann steht für Freiheit und Ungebundenheit. Mit Venus in diesem Zeichen lieben wir unsere Freiheit. Das muss nicht im Gegensatz zu einer Beziehung stehen, denn unser Partner kann uns helfen, uns aus belastenden Situationen in unserem Leben zu befreien. Nutzen wir also die Wochen mit der Venus im Wassermann. Am 14. Januar 2012 ist der Ausflug der Venus im Wassermann beendet und sie wechselt in das Sternzeichen der Fische.


Merkur wieder vorläufig

14. Dezember 2011 - 9:15

Heute (am 14.12.2011) mittag wird Merkur wieder direktläufig. Die Rückläufigkeit begann am 24. November. Von nun an können wir wieder unbesorgter wichtige Entscheidungen treffen, Verträge unterzeichnen und größere Kaufvorhaben realisieren. Allerdings gilt es zu realisieren, dass Merkur zur Zeit nahezu still steht. Das bedeutet, dass bestimmte Vorhaben, genauer das Planen derselben, nicht so schnell und reibungslos vonstatten geht wie gewünscht. Dieser Zustand wird sich in den nächsten Tagen legen.

Die Rückläufigkeit der Planeten ist keine wirkliche Bewegung, sondern nur eine beobachtete. Da wir uns auf der Erde befinden, nehmen wir die Dinge im Weltall und in unserem Sonnensystem aus dieser Position her wahr. Wenn die Erde in ihrer Bewegung einen Planeten „überholt“, dann sieht es so aus, als wenn dieser Planet sich rückwärts bewegen würde. Das kennen wir alle vom Bahnhof, wenn wir in einem Zug sitzen, wissen wir zuerst nicht, ob sich unser Zug oder der Nachbarzug bewegt.
In der Astrologie arbeiten wir nicht mit den tatsächlichen Vorgängen, sondern betrachten es aus der Sicht der Erde (geozentrische Sicht). Deswegen gibt es in den Horoskopen auch die Position der Sonne, deren scheinbare Bewegung durch die Ekliptik sich in den bekannten Sternzeichen festmachen lässt (zur Zeit Schütze). Aus Sicht der Astrologie ist die Rückläufigkeit der Planeten eine wichtige Sache, die besonders bei den schnell laufenden Planeten (Merkur, Venus, Mars) zu beachten ist.

 


Vollmond am 10. Dezember 2011

9. Dezember 2011 - 9:17

Vollmond Dezember 2011

Am 10. Dezember stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingen zum Vollmond gegenüber. Da sich der Vollmond auf der Mondknotenachse befindet, kommt es zu einer Finsternis. In diesem Fall eine totale Mondfinsternis. Finsternisse sind von großer Bedeutung in der Astrologie. Zusätzlich steht der Vollmond im Quadrat zum Mars. All die durch den Vollmond symbolisierten Gegensätze erhalten dadurch eine erhöhte Spannung. Es geht darum, Wissen in Erkenntnis zu verwandeln, sowie darum, die gemachten Erkenntnisse auf die richtige Art und Weise zu kommunizieren.

Dieser Vollmond – verstärkt dadurch, dass es zu einer Finsternis kommt – bringt noch einmal alle Spannungen der letzten Wochen in den Fokus. Auf der Achse Zwilling (Mond) – Schütze (Sonne) geht es darum, dass wir jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und an Selbsterkenntnis gewinnen. Wie weit sind wir Opfer der Umstände oder empfinden uns zumindest so? Inwieweit sind wir aber auch mit verantwortlich für das, was in unserem Leben passiert. Sind wir nicht auch Schöpfer (Mitschöpfer) unserer Welt?

Letztlich kann uns keiner aus unserer Verantwortung entlassen. Wenn wir genau, ehrlich und unvoreingenommen hinschauen, werden wir erkennen, dass wir jede Entscheidung selber getroffen haben oder es zumindest hingenommen haben, dass sich die Dinge so entwickelt haben, wie sie es getan haben.

Dieser Vollmond bringt zwar auch eine gewisse Finsternis mit sich, aber dahinter leuchtet das Licht der Erkenntnis. Vielleicht gelingt es uns, dort Licht und Wissen hinzubringen, wo es jetzt noch dunkel ist!


Wie wird 2012?

6. Dezember 2011 - 8:44

Wie wird 2012?

Versuch einer Prognose anhand der Horoskope zum Eintritt der Sonne in den Steinbock (Ingress-Horoskop).

In den letzten Jahren und auch in 2011 haben sich die Nachrichten regelrecht überschlagen. In vielen Lebensbereichen stehen Veränderungen an und es gibt einige Menschen, die diese Umwälzungen in der Natur und in der Gesellschaft in Verbindung mit den zahlreichen beunruhigenden Prophezeiungen zur Zeitenwende 2012 bringen. Als Astrologen sind wir Fachleute dafür, die Qualität der Zeit zu interpretieren. Können wir die Menschen beruhigen oder müssen wir ihre schlimmsten Befürchtungen sogar bestätigen?
Auch wenn die meisten Prophezeiungen für die kommende Zeit („2012“) maßlos übertrieben sind und vor allem die Ängste der Menschen schüren, sollten wir nicht vergessen, dass auch die Astrologie seltene und bedeutsame Konstellationen in dieser Zeit zu interpretieren hat. Die Auswirkungen des so genannten kardinalen Klimax lassen sich vielfach beobachten. Wenn wir jetzt  das Jahr 2012 ins Auge fassen, geht es weniger darum, eventuell konkrete Ereignisse vorauszusagen, sondern mehr die Stimmung einzufangen, die sich in dem Horoskop für 2012 widerspiegelt.

Dazu ziehe ich das Horoskop für den Eintritt der Sonne in den Steinbock heran. Viele Kollegen benutzen tatsächlich das auf den 1. Januar 2011 berechnete Horoskop. Da aber der Kalender von Menschen gemacht und eingeführt ist, halte ich mich mehr an die natürliche Rhythmik. Wenn die Sonne in ihrem Jahreslauf vom Schützen in den Steinbock wechselt, erreicht sie einen extremen Punkt, denn nie ist die Nacht länger und der Tag kürzer als zu diesem Zeitpunkt. Von nun werden die Tage wieder länger werden. Wir können auch sagen, dass die Lichtkraft wieder zunimmt, was sicherlich auch der Grund ist, warum so viele Lichtfeste in diese Zeit fallen. Wir bedenken diesen Moment ja auch mit dem Weihnachtsfest, welches die Geburt Jesus Christus feiert. In diesem Moment beginnt ein neuer Zyklus, was sich im Namen Wintersonnenwende widerspiegelt. Das Horoskop auf diesen Moment erstellt, hat Aussagekraft für die Zeit bis zur nächsten Wintersonnenwende.

Ich betrachte dabei das Horoskop für den Steinbock-Ingress auf Berlin als Hauptstadt Deutschlands und jenes für den Eintritt der Sonne in den Steinbock auf New York berechnet. Für viele gilt New York, nicht nur wegen des Sitzes der UN, als Hauptstadt der Welt. Aber beginnen wir mit dem Horoskop für Berlin.

Das Horoskop zum Steinbock-Ingress 2011 – Berlin

Dieses Horoskop (auf Berlin als Hauptstadt Deutschlands berechnet) ist meiner Meinung nach die Geburt des Jahres 2012. Das Geburtshoroskop kann interpretiert werden und uns Informationen über Jahr 2012 geben. Auf Berlin berechnet hat es Aussagekraft für Deutschland.

Das Ingress-Horoskop

Das Ingress-Horoskop deutet viele der wichtigen Konstellationen der nächsten Jahre erst an. Neptun befindet sich noch (wieder) im Wassermann und wird erst im Februar 2012 endgültig in „sein“ Zeichen, die Fische, wechseln. Das äußerst wichtige Quadrat von Uranus im Widder (hier auf 0°42`) zum Pluto im Steinbock (6°56`) baut sich jetzt erst auf. Interessant ist die Stellung des Jupiter, der nicht nur Herrscher des Aszendenten im Schützen (Geburtsherrscher) ist, sondern auf dem ersten Grad des Zeichens Stier stationär steht (am 25.12. wieder direktläufig wird). Damit deutet dieser einen Stillstand an.

Der Aszendent im Schützen steht für Bewegung, Erweiterung und dem Wunsch nach einer Vision. Durch die stationäre Phase des Herrschers Jupiter kann es zu einem Stillstand dieser Vorgaben des Schütze-Aszendenten kommen. Diese Aussagen gelten natürlich nur für das Ingress-Horoskop für Berlin (Deutschland). Möglicherweise ist hier ein möglicher Stillstand in der deutschen Politik angedeutet (Thema Staatsverschuldung, Griechenland, Euro…), der sich vielleicht nur durch Neuwahlen lösen lassen wird.

Die Spitze des 10. Hauses (MC) befindet sich in der Waage und der zugehörige Planet, die Venus, steht im Wassermann im zweiten Haus, so dass wir davon ausgehen können, dass es für Deutschland (und Europa) auch 2012 viel ums Geld, um Schulden, um Finanzierung und so weiter gehen wird. Die Venus im Wassermann kann eine Hinweis darauf geben, dass in diesen Themen Ideenreichtum und ungewöhnliche Ansätze (Politik-Wechsel?) gefragt sein werden.

Merkur, der nördliche Mondknoten, Sonne und Pluto befinden sich im ersten Haus des Ingress-Horoskops für Deutschland. Im Radix einer Person bedeuten Planeten im ersten Haus, dass diese der Person zwar zur Verfügung stehen, aber von ihr selbst aktiviert werden müssen. Analog gedeutet, kann es bedeuten, dass Deutschland 2012 mit diesen Planeten im ersten Haus viel um sich selbst kreist, also mit den eigenen Befindlichkeiten zu tun hat, anderseits aber auch, dass es hier darum geht, die eigenen Ideen (Merkur), Verbindungen (Mondknoten), Kraft (Sonne) und Macht (Pluto) zu aktivieren.
Saturn steht Ende Waage im zehnten Haus. Er ist Herrscher des zweiten Hauses, so dass sich die Regierung vor allem dafür verantworten muss, wie sie mit den Finanzen (Euro) umgehen wird.

Das Ingress-Horoskop für New York
Bei der Analyse des Steinbock-Ingress für New York möchte ich nicht alles wiederholen, sondern mich mehr auf die Unterschiede zum Ingress für Berlin konzentrieren.

                                                                    Das Horoskop zum Steinbock-Ingress 2011 – New York


Hier finden wir den Aszendenten in der Waage, was dafür spricht, dass es 2012 weltweit besonders darum geht, Zusammenarbeit und Berücksichtigung der Ansichten anderer zu fördern. Der zur Waage gehörige Herrscher, die Venus, steht im vierten Haus und hat gerade das Quadrat zum Saturn hinter sich. Obwohl Venus im Wassermann aufgeschlossen für Neues ist, hat das Quadrat zum Saturn und die Stellung im vierten Haus sie eher introvertiert und vorsichtig gemacht. Es wird 2012 wohl auch darum gehen, im eigenen Haus, der eigenen Familie Harmonie und Frieden zu sichern. Pluto befindet sich direkt an der Spitze des vierten Hauses (am IC). Planeten an den Hauptachsen haben immer maximale Bedeutung für das ganze Horoskop. Mit dem Pluto am tiefsten Punkt im Quadrat zum Uranus können und müssen wir damit rechnen, dass die Umwälzungen und Krisen auch 2012 unvermittelt weitergehen werden. Der Mond im Pluto-Zeichen Skorpion im zweiten Haus lenkt den Fokus wieder auf Besitz, Geld und Finanzen und stellt auch die Machtfrage.

Der auch in diesem Horoskop stationäre Jupiter steht Ende des siebten Hauses und ist Herrscher des sehr stark besetzten dritten Hauses. Vielleicht sind hier Probleme, Stillstand und Verzögerungen im Bereich der Kommunikation und des Handels (drittes Haus) in Verbindung mit speziellen Anderen (siebtes Haus) angesprochen. Im Gegensatz zum „Berlin-Horoskop“ befinden sich allerdings Sonne, Merkur und nördlicher Mondknoten im dritten Haus, was andererseits auf eine verstärkte Kommunikation und regen Handel in 2012 schliessen lässt.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass die Ingress-Horoskope für 2012 die Dinge nur andeuten und wir schon genau hinschauen müssen, um beispielsweise zu erkennen, dass Pluto am IC des Ingress-Horoskops für New York steht. Der weltweite Prozess der Transformation wird weitergehen und es bleibt spannend, inwieweit der Verteilungskampf sich im zunehmend exakter werdenden Quadrats von Uranus zu Pluto zuspitzen wird.

Norbert Giesow, Astrologe und Autor

www.giesow.de


Die astrologischen Konstellationen im Dezember 2011

30. November 2011 - 9:08

Die Daten:

07.12. Jupiter Sextil Chiron
10.12. Uranus direktläufig
10.12. Vollmond 15.36Uhr Sonne im Schützen, Mond in den Zwillingen auf 18°11`
14.12. Merkur direktläufig
20.12. Venus wechselt in den Wassermann
22.12. Zeichenwechsel: Sonne im Steinbock
24.12. Neumond 19.06Uhr Sonne und Mond auf 2°34` im Steinbock
25.12. Jupiter direktläufig

Die Deutung:

Mit dem Dezember als dem letzten Monat des Jahres 2011 haben wir tatsächlich den Übergang in das Jahr 2012 geschafft. Bevor es jedoch soweit ist, bringt der Dezember einige interessante Konstellationen, die ich hier gerne besprechen möchte.

Am 7. Dezember steht Jupiter im Stier im Sextil zum Chiron in den Fischen. Dieser förderliche Aspekt kann ein großes Potential zur Heilung, zur Bewusstwerdung und zur Erkenntnis anzeigen.

Am 10. Dezember wird Uranus auf 0°39`im Widder wieder direktläufig. Uranus war am 10. Juli 2011 auf 4°34` im Widder rückläufig geworden und erreicht diesen Stand erst am 25. März 2012 wieder. Mit seiner Direktläufigkeit können von nun Wege zur Befreiung, neue Ideen und Revolutionen leichter gestaltet werden.

Vollmond Dezember 2011

Am 10. Dezember stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingen zum Vollmond gegenüber. Da sich der Vollmond auf der Mondknotenachse befindet, kommt es zu einer Finsternis. In diesem Fall eine totale Mondfinsternis. Finsternisse sind von großer Bedeutung in der Astrologie. Zusätzlich steht der Vollmond im Quadrat zum Mars. All die durch den Vollmond symbolisierten Gegensätze erhalten dadurch eine erhöhte Spannung. Es geht darum, Wissen in Erkenntnis zu verwandeln, sowie darum, die gemachten Erkenntnisse auf die richtige Art und Weise zu kommunizieren.

Am 14. Dezember wird Merkur wieder direktläufig. Die Rückläufigkeit begann am 24. November (siehe dort). Von nun an können wir wieder unbesorgter wichtige Entscheidungen treffen, Verträge unterzeichnen und größere Kaufvorhaben realisieren.

Am 20. Dezember wechselt Venus in den Wassermann. Hier kann Venus ihren Freiheitsdrang und ihre Impulse zur Individualität leben. Venus im Wassermann fördert ungewöhnliche Hobbys und Interessen. Liebe und Beziehungen können jetzt auch in ungewöhnlichen Formen gelebt werden.

Am 22. Dezember wechselt die Sonne in den Steinbock. Es ist die Zeit der Wintersonnenwende und damit der Beginn des kalendarischen Winters. Von nun an werden die Tage allmählich wieder länger, auch wenn wir das in dieser Phase kaum bemerken. Es ist an der Zeit, sich auf das Wesentliche zu besinnen und die Dinge in unserem Leben voranzubringen, die wirklich wichtig sind.

Neumond Dezember 2011

Am 24. Dezember treffen sich Sonne und Mond auf 2°34`im Steinbock zum Neumond. Im Steinbock geht es um die Umsetzung des als wesentlich erkannten. Mit dem Neumond am Anfang dieses Zeichens können wir eine Ahnung davon bekommen, was dieses Wesentliche für uns wirklich ist. Es geht dabei um nichts Geringeres als die Suche nach dem inneren Licht.

Am 25. Dezember wird Jupiter auf 0°22`im Stier wieder direktläufig. Er war am 30. August rückläufig geworden und fast 10 Grad im Stier zurückgelaufen. Diese Stellung erreicht er zwar erst am 18. März 2012 wieder, trotzdem können sich jetzt Prozesse, die mit Sinnfindung, Erweiterung und dem Umsetzen von Visionen und Möglichkeiten zu tun haben, leichter vorangetrieben werden. Die Suche nach unserer persönlichen Erfüllung geht uns nun etwas leichter von der Hand.


Neumond am 25. November 2011

25. November 2011 - 9:07

Neumond November 2011

Am 25. November treffen sich Sonne und Mond auf 2°37`im Schützen zum Neumond. Im Schützen geht es um Einsicht und Erkenntnis. Da sich der Neumond im Quadrat zum Chiron in den Fischen und zum Mars in der Jungfrau befindet, könnten sich diese Erkenntnisse auf Bereiche erstrecken, die mit Verwundung, Heilung, Aggression und Ohnmacht zu tun haben.

Wer kennt es nicht, dass er oder sie mit alten oder neuen Verletzungen konfrontiert wird. Diese Tage, diese Zeitqualität scheint es mit sich zu bringen, dass uns unsere wunden Punkte besonders deutlich werden. Wie diese Punkte in uns aktiviert werden, ist dabei fast nebensächlich. Partnerschaft, Beruf, Geld, der eigene Körper – es gibt viele Möglichkeiten, wie wir bewusster werden können. Der Neumond im Schützen sucht nach Einsicht, sucht danach, etwas auf eine höhere Weise zu verstehen. Wie würde unser Leben oder bestimmte schwierige Situationen daraus aussehen, wenn wir diese aus der Sicht unseres höheren göttlichen Selbst betrachten würden? Wie würden wir mit uns umgehen, wenn wir unsere eigene Mutter oder unser Guru wären.
Vielleicht ist es nicht nötig, immer ganz unten anzufangen und uns selber noch zu bestrafen, wenn wir etwas nicht richtig hinbekommen oder wenn wir Angst haben oder uns nach Vertrautheit und Sicherheit sehnen. Der Weg zur Einsicht beginnt mit der Selbst-Akzeptanz. Verzeihen wir uns, dass wir nicht vollkommen sind. Wir sind auf dem Weg. Wir lernen. Und wer lernt, wer auf dem Weg ist, der macht Fehler. Nur so können wir ein umfassendes Verständnis von uns in all unseren Schattierungen erlangen. Nur so können wir die Ganzheit realisieren, denn in ihr ist auch Platz für die kleinen, die verletzten Anteile von uns.
Schauen wir mal, ob wir zum Neumond im Schützen nicht auch ein wenig Hoffnung und eine positive Vision für das Morgen gewinnen können, auch wenn es zuerst nur zaghaft geschieht.


Selber gestalten oder demütig abwarten?

18. November 2011 - 9:26

In diesen spannungsreichen und aufwühlenden Zeiten können wir eine Menge lernen. Wir können einen Blick werfen auf unsere Ängste und wir können erkennen, woran und wie stark wir an bestimmten Dingen und Vorstellungen anhaften. Vielleicht ist uns materielle Sicherheit doch sehr viel wichtiger als wir das gedacht haben? Möglicherweise fühlen wir uns häufiger erschöpft und haben nur noch wenig Kraft für unsere Aufgaben oder für unsere Beziehung. Es scheint, als würden jetzt alle Themen unseres Lebens wieder auftauchen. Es ist wie eine Art globaler Prüfungssituation.
Sollte uns das bekannt vorkommen, dann stellen wir uns vielleicht die Frage, wie wir mit unserem Leben, mit der Herausforderungen dieser Zeit am besten umgehen sollen? Sicherlich möchte der eine oder andere von uns einfach mal den Kopf in den Sand stecken und abwarten, bis sich alles wieder beruhigt hat. Aber das scheint keine wirkliche Lösung zu sein.
Gut, manche Weisen behaupten, dass wir ohnehin nichts selbst entscheiden. Wir würden uns nur einbilden, dass wir einen freien Willen hätten. Das wir aber in Wirklichkeit nur Schauspieler im göttlichen Spiel sind und unsere Rollen so spielen, wie sie im Drehbuch anlegt sind. Wenn das wahr ist, dann können wir uns entspannen (wenn die Entspannung im Drehbuch steht ) und demütig abwarten, was das Göttliche noch so für lustige Pläne mit uns hat.
Andere weise Menschen behaupten aber andererseits (und publizieren dies auch), dass wir selbst der Gestalter unserer Welt sind. Wir kreieren mittels unseres Geistes die Umstände, die sich dann konkret um uns herum manifestieren. Im Einklang mit der göttlichen Schöpferkraft (die wir auch sind), können wir beginnen, das zu kreieren, was wir wirklich wollen. Oder, wir hören zumindest damit auf, das für uns negative und schädliche zu erschaffen.
Wieder einmal stehen wir vor einem scheinbar unauflösbaren Paradoxon. Ich will es mal so sagen: Wenn es uns möglich ist, unser Leben zu kreieren, dann ist es uns möglich, das zu tun. Wenn nicht, dann nicht.
Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der Mensch dachte und Gott lachte. Lachen wir doch auch. Mal wieder.


Vollmond am 10.November 2011

10. November 2011 - 7:41

Der Vollmond im Skorpion (mit dem Mond im Stier) hat es oft in sich. Skorpion ist das Zeichen der Wandlung, Umwandlung, Transformation. Aber bevor etwas transformiert werden kann, liegt der Fokus auf dem, was eben umgewandelt werden muss. All die Ängste, Zwänge, Krisen und Spannungen der letzten Zeit können sich in solch einem Vollmond entladen. Darin besteht aber auch die große Chance, etwas wirklich zu erkennen und verändern zu können.

Vollmond Oktober 2011

Am 12. Oktober stehen sich die Sonne in der Waage und der Mond im Widder zum Vollmond gegenüber. Die Sonne steht in Konjunktion zum Saturn, der damit diesem Vollmond seinen Stempel aufdrückt. Möglicherweise gibt es ein kollektives und oder individuellen Aufbegehren gegen die Einschränkungen durch Gesetze und Regeln. Die allgemeine Unzufriedenheit könnte sich jetzt Ausdruck verschaffen. Andererseits müssen wir es in dieser Zeit lernen, uns zu disziplinieren und zu strukturieren, um unsere Vorhaben auch durchsetzen zu können.


Soll es jetzt so immer weiter gehen?

5. November 2011 - 8:15

Viele spirituell orientierte Menschen sind sich einig, dass wir in einer Zeit der Umwandlung leben. Die meisten Menschen würden sofort zustimmen, wenn wir sagen würden, dass dieses eine Zeit der extremen Veränderungen und voller Spannungen ist. Nur werden die meisten Menschen diese Dinge nur auf das Außen beziehen. Sie sehen die atomare Katastrophe in Japan, die Kriege, Aufstände und chaotischen Zustände in vielen Ländern der Welt. Sie sehen ihre äußere Sicherheit gefährdet, da noch nicht einmal das Geld, die Währung, ihre Sparguthaben sicher zu sein scheinen.

Ja, wir leben in einer Zeit, in der es äußere Sicherheit immer weniger zu geben scheint. Ohne die Einbeziehung der inneren Welt machen die Ereignisse auch wenig Sinn. Folgen wir der geistigen Welt, dann können wir festhalten, dass es schon lange Prophezeiungen gibt, die diese globalen Veränderungen angekündigt haben. Die bekannteste davon ist der Maya Kalender. Dessen lange Zählung sollte nach Tausenden von Jahren am 21.12.2012 enden und eine neue Zeit des so genannten Bewusstseinswandel sollte anbrechen. Nun scheint es aber so, dass dieses Datum bereits am 28.10.2011 soweit war. Demnach leben wir schon jetzt in der Neuen Zeit. Davon könnten wir jetzt aber massiv enttäuscht sein, denn weder im Außen, noch im Inneren hat ein goldenes Zeitalter angefangen. Ganz im Gegenteil nehmen die Spannungen, Krisen, Herausforderungen sogar noch zu. Wo soll das alles noch hinführen? Soll es jetzt so immer weiter gehen?

Für mich ist die seriös betriebene Astrologie der Anzeiger der Qualität der Zeit. Mit dem Quadrat der Planeten Uranus und Pluto, wirksam bis mindestens 2015 können wir davon ausgehen, dass die Geburt der neuen Zeit erst noch bevor steht. Jetzt geht es darum, dass wir uns sortieren und das wir uns innerlich darüber klar werden, welchen Weg wir einschlagen wollen.

Der Weg ins Außen, in den Konsum, in eine von Geld und Gütern bestimmten Welt scheint sich immer mehr als Sackgasse herauszustellen, in der es weder Sicherheit noch wirkliche Freude oder Glück zu geben scheint. Es ist ganz klar der innere Weg, der uns Sicherheit, Glück, Vertrauen und Freude bringen kann. Wie es der Buddha und viele andere schon seit langer Zeit predigen („eher kommt ein Kamel durch das Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich“), geht es darum, den inneren Weg zur Befreiung aus Leid und Anhaftung zu gehen.

Nur, machen wir uns nichts vor. Es gibt massive Bestrebungen und Manipulationen, uns genau davon abzuhalten. Es ist immer wieder wie ein Schwimmen gegen den Strom. Doch, wenn wir sehr achtsam sind, werden wir feststellen, dass es immer mehr Menschen gibt, die mit uns gegen den Strom anschwimmen. Diese zunehmende Zahl von Menschen, die nicht mehr bereit sind, sich manipulieren zu lassen, macht Hoffnung, dass es tatsächlich auch eine Veränderung in der äußeren Welt geben kann.

Keep on rocking in a free world!