Der Mond im Widder

Der Mond im Widder bringt das Bedürfnis mit sich, aktiv zu sein. Dabei ist der Impuls zur Aktivität noch völlig ungerichtet. Darin liegt eine Chance und auch eine Schwierigkeit für den Mond/Widder, denn er selber hat es in der Hand, welche Richtung der Impuls nehmen wird. Dies ist mit der Grund dafür, warum der Mond/Widder die Auseinandersetzung sucht, denn er erhofft sich daraus die Klärung seiner Zielrichtung. Es gilt für ihn, Selbstverantwortung zu übernehmen.
Allerdings bringt der unbewusste Wunsch nach Auseinandersetzung den Menschen mit dem Mond im Widder oftmals in möglicherweise schwierige Situationen. 
Sein Empfinden geht möglicherweise dahin, dass er sich als Einzelgänger empfindet oder sich sogar von seiner Umwelt bedroht fühlt. Ich habe es bestätigt gefunden, was auch Michael Roscher („der Mond“ siehe Literaturverzeichnis) sagt, dass sein Motto ist „Einer gegen Alle“. Daraus wiederum resultiert ein Gefühl der Einsamkeit, des „in sich allein fühlen“. Die Schwierigkeiten dieser Konstellation resultieren auch aus dem Mangel an Vertrauen. 

Die große Chance dieser Konstellation liegt darin, dass der Mond/Widder starke innere Impulse setzen kann. Sollte das restliche Horoskop in eine Richtung zeigen, die ein Interesse an Spiritualität zeigt, dann kann Mond/Widder hier eine starke Absicht nach Befreiung entwickeln. 
Doch nur das gesamte Horoskop könnte zeigen, inwieweit der Mond/Widder sich überhaupt auseinandersetzen will. In Verhältnis zu anderen Faktoren des Horoskops wie z.B. der Sonne liegt der Schlüssel dafür, ob es diesem Menschen schwer oder leicht fällt, sich Menschen und Situation zu suchen, in denen er sich auseinandersetzen oder eben konfrontieren kann.