Der Mond im Skorpion

Der Mond im Skorpion hat das Bedürfnis, in die Tiefe zu gehen. Ihm ist zu eigen, dass er die Dinge gründlich erforschen will. 

Tabus, Ängste und Zwänge sind ihm bewusst und er ist sich im Klaren, dass er in den Tiefen der Psyche auch das durchaus Dunkle finden kann. Diese Erfahrungen bringen ihn im besten Fall dahin, dass er auch die dunklen Bereichen in ihm selber bearbeitet. 

Diese Mond-Stellung hat demnach mit dem Dunklen, dem Verdrängtem, dem Tabuisierten zu tun. Der Mond/Skorpion hat das Bedürfnis, emotional und manchmal auch geistig festzuhalten. Genau so wichtig ist ihm sein Bedürfnis nach seelischer Leidenschaft. 
Deswegen finden wir hier starke Besitzansprüche an den Partner und oft auch übertriebene Eifersucht. Wir können hier das Prinzip der Ausschließlichkeit anwenden. Diese Eigenschaften führen zum Leiden und bringen Mond/Skorpion dazu, sich mit sich selber zu konfrontieren.

Konzentriert, als wenn es um den eigenen Tod ginge, kann der Skorpion/Mond zur Sache gehen. Diese Stellung impliziert die Faszination, wie auch die Angst vor allem, was mit dem Tod zu tun hat.

Das wahre Bedürfnis der Menschen mit dem Mond im Skorpion besteht darin, Transformation zu bewirken durch das Aufspüren des Negativen und des Umwandeln dessen. Hierin liegt der Grund für die überdurchschnittlich hohe Quote von professionellen und interessierten Psychologen und Psychotherapeuten, die diese Stellung oder ähnliche im Radix haben.