Kleine Texte zum Steinbock

Kleine Texte zum Steinbock (vom 01.04.2001)



Aus dem Kieler Anzeiger 2000 kommt folgender Text über den Steinbock:

Norberts Astro-Kolumne 

Am 21. Dezember (2000)wechselt die Sonne vom Schützen in den Steinbock. Dieser Tag ist jedes Jahr immer wieder ein ganz besonderer Moment. Wir nennen ihn die Wintersonnenwende. An diesem Tag hat die Sonne in ihrer gedachten Bahn um die Erde (Ekliptik) einen Wendepunkt. Von nun an wird sie wieder steigen. Das heißt für uns, daß die Tage allmählich wieder länger werden. Tatsächlich war mit der Nacht zum 21. Dezember dieses Jahr die längste Nacht erreicht.
Mit dem länger werden der Tage haben die Menschen schon immer Hoffnung verbunden. Das Wachwerden des Lichtes wird von jeher mit Lichtfesten gefeiert. Wir kennen dies als auch als Weihnachten („die geweihten Nächte"). 
Auch die Geburt von Licht - oder Sonnenhelden wird gern in diesen Tagen gefeiert, weil die Kraft des Lichtes oder der Sonne wieder zunimmt. So liegt auch die Geburt von Jesus Christus in dieser Zeit.

Was hat das nun alles mit dem Steinbock zu tun? 

Eine ganze Menge, denn der typische Steinbock steht in seinem Leben häufiger vor der Entscheidung, ob er dem „Weg des Lichts" oder den Verlockungen der Materie folgen soll.
Es macht für Steinböcke immer Sinn, sich für die eigenen Gefühlen zu öffnen und auch anderen gegenüber freundlich und offen zu sein. Letztlich ist es aber die Familie, die für den Steinbock von besonderer Bedeutung ist. Und bleibt er auch ein Einzelgänger, so ist ihm die Familie doch am wichtigsten. 
Die Zeit des Steinbocks ist also eine dunkle Zeit, die in sich aber die Hoffnung auf lichtvollere, auf bessere Tage birgt. So ist auch der Steinbock selber aufgerufen, positiv und konstruktiv nach vorne zu schauen und die Vergangenheit loszulassen.