Kleine Texte zum Schützen

Kleine Texte zum Schützen (vom 30.03.2001)



Aus dem Kieler Anzeiger 2000 kommt folgender Text:

Norberts Astro-Kolumne 

Am 22. November (2000) bewegt sich die Sonne in das Tierkreiszeichen Schütze. In den 30 folgenden Tagen haben dann alle Schützen Geburtstag. Dies ist doch ein guter Anlaß, sich wieder einmal mit diesem Zeichen zu beschäftigen. 
Bei uns ist die Phase des Schützen die Zeit vor Weihnachten. All die Energie dieser so spirituellen Zeit wird damit verbraucht die „richtigen" Geschenke zu finden, anstatt daran zu gehen, uns „letzte Fragen" zu stellen. Geht es doch im Zeichen des Schützen darum, eine eigene selbst überlegte Weltanschauung zu finden. Dazu ist es nötig, sich mit Religion, Philosophie und fremden Kulturen zu beschäftigen. Manche der Schützen bereisen sogar die Welt, um ihren Horizont zu erweitern. Daher kommt auch der Wunsch nach Freiraum und Ungebundenheit, den wir bei so vielen Vertretern dieses Zeichens finden. Sie wollen eben frei sein, um ihre persönliche Synthese zu finden, bzw. ihrer Vision nachzugehen.
Erst im Alter wird der typische Schütze ruhiger, gesetzter und ist bereit, seine Erfahrungen und sein Wissen weiterzugeben. Ist er doch der typische Lehrer!
Der Schütze wird meist als Kentaur, als ein Wesen aus Pferd und Mensch, dargestellt. So können wir sagen, daß es also die Aufgabe dieses komplexen Zeichens ist die Synthese zu finden zwischen dem menschlichen und dem tierischen Teil in ihm. Dafür mag es nötig sein, vieles auszuprobieren und bereit zu sein, seiner Vision zu folgen. Mit den Jahren mag aus der Rastlosigkeit des Schützen dann auch Weisheit entstehen. 




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Aus dem Kieler Anzeiger 1999 kommt folgender Text über die Schützen:

Norberts Astro-Kolumne 

Am 22. November (1999) bewegt sich die Sonne in das Tierkreiszeichen Schütze. In den 30 folgenden Tagen haben dann alle Schützen Geburtstag. Dies ist doch ein guter Anlaß, sich wieder einmal mit diesem Zeichen zu beschäftigen. 
Die Schützen gelten als die Glückskinder des Tierkreises. Optimistisch sind sie, frei und gerne ungebunden. Die Ungebundenheit des Schützen zeigt sich auch bei dem Kentaur, der oft als Darstellung dieses Zeichens herhalten muß. Der Kentaur ist ein sagenhaftes Wesen, welches halb Mensch und halb Pferd ist. Diese Verbindung von Geistigem und Animalischem ist typisch für den Schützen. So kann der Schütze aus dem interessantesten und inspiriertesten Gespräch ausscheren, um tanzen zu gehen. Wobei wir nie sicher sein können, ob er nicht sogar ganz geht. 
Der starke animalische Zug dieses Zeichens bringt den Schützen immer wieder in Schwierigkeiten, macht aber auch seinen Reiz aus. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, daß ein Pferd ungebunden am reizvollsten ist. Vielleicht ist dies beim Schützen auch so.
Die Aufgabe dieses komplexen Zeichens ist die Synthese zu finden zwischen unterschiedlichen Bereichen, so wie wir das beim Menschen und dem Tier gesehen haben. Dafür ist es nötig, vieles auszuprobieren und bereit zu sein, seiner Vision zu folgen. Mit den Jahren mag aus der Rastlosigkeit des Schützen dann auch Weisheit entstehen.